– Die Varroamilbe –

Eine Gefahr für unsere Bienenvölker

von | 12.Jan.2024

Die Imkerei ist eine faszinierende Welt, doch auch in dieser gibt es Bedrohungen, welchen Bienen und Imker gegenübertreten müssen. Eine dieser Herausforderungen ist die Varroamilbe, die Bienenvölker weltweit gefährdet. In diesem Artikel wollen wir nicht nur die Gefahren der Varroamilbe beleuchten, sondern auch effektive Bekämpfungsstrategien aufzeigen, mit denen die Gesundheit der Bienen geschützt werden kann.

Vorkommen der Milbe & Bedrohung der Bienen

Die Varroamilbe, auch als „Varroa destructor“ bekannt, ist ein winziger Parasit. Ursprünglich aus Asien stammend, hat sie ihren Weg in Bienenvölker auf der ganzen Welt gefunden. Heute ist sie eine der größten Herausforderungen für Imker auf der ganzen Welt.

Denn die Auswirkungen der Varroamilbe auf Bienenvölker und deren Gesundheit sind verheerend. Die winzigen Parasiten ernähren sich von den Körperflüssigkeiten der Bienen und übertragen dabei Krankheiten. Sie schwächen die Völker erheblich und bedrohen die Existenz des ganzen Volkes. Die Varroamilbe ist also nicht nur lästig, sondern auch äußerst gefährlich für unsere Bienenvölker.

Bekämpfung mit Ameisensäure

Im Kampf gegen die Varroamilbe haben Imker verschiedene Methoden entwickelt, um ihre Bienen zu schützen. Von chemischen Behandlungen bis hin zu biologischen Ansätzen gibt es viele Möglichkeiten, die Ausbreitung dieser Parasiten einzudämmen.

Eine der am häufigsten verwendeten Methoden ist die Behandlung mit Ameisensäure, die jedoch nicht ohne Risiken für die Bienen ist. So kann die Anwendung der Ameisensäure bei den Bienen Stress auslösen, wodurch sie möglicherweise sehr unruhig und aufbrausend werden. Das kann dazu führen, dass die Bienen Schaden nehmen, indem Sie sich ihre Flügel und Beine ausreisen und sogar sterben können. Außerdem könnte die Säure Rückstände im Honig hinterlassen, was ebenfalls bedenklich ist.

Teilen und Behandeln – eine schonende Alternative

In unserer Imkerei setzen wir auf eine besondere Methode, die sich als schonende Alternative zur herkömmlichen Ameisensäure-Behandlung herausgestellt hat: das „Teilen und Behandeln“. Dieser Ansatz erfordert zwar sehr viel mehr Aufwand, zahlt sich jedoch in Bezug auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Bienen aus.

Beim „Teilen und Behandeln“ wird das Bienenvolk in zwei Hälften geteilt, und beide Hälften werden separat behandelt und mit Oxalsäure beträufelt und behandelt. Dies ermöglicht eine gezielte und effektive Bekämpfung der Varroamilbe, ohne die Bienen unnötigem Stress oder schädlichen Chemikalien auszusetzen. Obwohl dieser Ansatz mehr Zeit und Engagement erfordert, sehen wir es als investitionswürdig an, um die Langlebigkeit unserer Bienenvölker zu gewährleisten.

Fazit: Verantwortungsvolle Imkerei für gesunde Bienenvölker

Die Varroamilbe ist eine riesige Bedrohung für unsere Bienenvölker, weshalb wir sie bekämpfen und unsere Bienen beschützen müssen. Dafür verwenden wir schonende, wenn auch aufwändigere Verfahren, um die Nachhaltigkeit und vor allem die Gesundheit unserer Bienenvölker sicherzustellen – denn das ist es uns wert.

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